Die Waldpädagogik will in der Gesellschaft mehr Bewusstsein für die Bedeutung nachhaltiger Waldwirtschaft wecken. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sollen die Bedeutung des Waldes als natürliche Ressource und Lebensgrundlage erfahren und einen verständnisvollen Umgang mit der Natur aufbauen. So lautet das erklärte Ziel der Österreichischen Waldpädagogen. Zu sehen gab es Auszüge daraus auf der anlässlich der Herbstmesse Wels, die von PEFC mit Produkten unserer CoC-Betriebe ausgestattet wurde.

„Wir bringen den Wald in die Welser Messe und die Waldpädagoginnen und Waldpädagogen betreuen die Kinder gerne“, erklärt der Präsident des Vereins Waldpädagogik in Österreich, DI Andreas Holzinger. Gemeinsam mit dem Landesforstdienst und vielen weiteren Partnern aus der Forst- und Holzwirtschaft wurde ein vielfältiges Angebot, mit dem Thema „Viel Wald“ zusammengestellt: Über einen Baum klettern, eine Holzscheibe absägen, den Barfußpfad genießen, beim Schätzspiel gewinnen, den Kopf in die Summkugel stecken, ein Waldsackerl gewinnen und Wissenswertes über den Wald und die Waldpädagogik in Österreich erfragen.

Waldpädagogik führt in den Wald

Die Waldpädagogik ist eine spezielle Form der Umweltbildung. Ihr Ziel ist es, Zusammenhänge in der Natur begreifbar zu machen, Liebe und Verständnis für den Wald aufzubauen, einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu erlernen sowie die Waldfunktionen erlebbar zu gestalten. Jährlich werden in Österreich mehr als 130.000 Kinder und Jugendliche von speziell ausgebildeten Waldbesitzer/innen und Forstleuten in den Wald geführt. Diese stellen ihr Waldwissen zur Verfügung und wählen altersangepasste Methoden, damit solche Waldführungen zum spannenden Erlebnis werden.