Über PEFC

Wofür steht PEFC?

PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification / Programm zur Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen) ist die weltweit führende Institution zur Förderung, Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung PEFC geht auf die Umweltkonferenz von Rio de Janeiro zurück und basiert inhaltlich auf den Beschlüssen, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa (Helsinki 1993, Lissabon 1998, Wien 2003) von 37 Nationen im Pan-Europäischen Prozess verabschiedet wurden.

 

Als Ansatz mit ursprünglich europäischen Wurzeln, fungiert PEFC mittlerweile als globale Organisation. Derzeit sind 39 Länder Mitglied des PEFC Council International (PEFCC). In Österreich ist PEFC durch PEFC Austria vertreten. PEFC Austria hat im Dokument „Kriterien und Indikatoren zur Messung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung in Österreich“ auf regionaler und betrieblicher Ebene anhand von 6 Kriterien, 24 Unterkriterien und 63 Indikatoren innerhalb der Rahmenbedingungen die genauen und spezifischen Vorgaben an Regionen und Betriebe definiert. So wie es die Agenda21 vorsieht, ist die Standardsetzung bei PEFC ein transparenter Prozess, an dem alle am Wald interessierten Gruppen teilnehmen können.

PEFC – Programme for the Endorsement of Forest Certification…

… fördert und sichert nachhaltige Waldbewirtschaftung.
… wurde 1999 gegründet und ist das weltweit führende Waldzertifizierungssystem.
… unterstützt eine naturnahe Waldbewirtschaftung.
… berücksichtigt lokale Gegebenheiten, denn nur so können regionale Wirtschaftskreisläufe
erfolgreich und kontinuierlich gestärkt werden.

 

Nachhaltige Waldbewirtschaftung nach PEFC

Das Ziel ist den Wald mit seinen vielen wichtigen Funktionen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Der PEFC-Gedanke umfasst daher sowohl ökonomische, als auch soziale und ökologische Aspekte. Die Maßnahmen orientieren sich an den sechs, bei der Ministerkonferenz in Helsinki beschlossenen, Kriterien.

1. Erhaltung und Verbesserung der Waldressourcen
2. Erhaltung der Gesundheit und Vitalität von Waldökosystemen
3. Erhaltung und Stärkung der produktiven Funktionen der Wälder
4. Erhaltung, Schutz und angemessene Verbesserung der biologischen Vielfalt in Waldökosystemen
5. Erhaltung und angemessene Verbesserung der Schutzfunktion
6. Erhaltung anderer sozioökonomischer Funktionen und Bedingungen